BITTE BEACHTEN: Es können derzeit keine weiteren Betreuungen für Masterarbeiten übernommen werden.



Noch zu vergebene Themenstellungen:

 

Thema: Facebook - Ein hilfreiches Medium für Patienten bei der Krankenhaus?

Onlinebewertungen von medizinischen Leistungserbringern erfolgen auf vielen unterschiedlichen Social-Media Plattformen. Als das bekannteste Medium hierbei gilt Facebook, auf dem sich auch Krankenhäuser präsentieren und bewertet werden können. Unklar ist bislang allerdings, ob die hier von Patienten abgegebenen Kommentare bzw. Bewertungen für Patienten eine hilfreiche Unterstützung bei der Wahl eines Krankenhaus sein können. Daher soll im Rahmen der Arbeit untersucht werden, inwiefern Patientenkommentare auf Facebook dazu geeignet sind, einen Hinweis auf die klinische Versorgungsqualität eines Krankenhauses zu erhalten. Hier sollen für eine Auswahl von Krankenhäusern die vorhandenen Patientenkommentare analysiert und Ergebnissen der gesetzlichen Qualitätsmessung gegenübergestellt werden. Umfassendes Informationsmaterial zur Einarbeitung in die Materie sowie für die weiteren Schritte der Arbeit ist vorhanden und wird zur Verfügung gestellt. Eine intensive Hilfestellung für die Einarbeitung in die Grundlagen erfolgt ebenso wie eine enge Betreuung im weiteren Verlauf der Arbeit.

 

Thema: Pay for performance im Vereinigten Königreich: Das Projekt Advancing Quality

Bei Pay for performance (P4P) sollen medizinische Leistungserbringer durch monetäre und nicht-monetäre Anreize zu einer „besseren“ Patientenversorgung motiviert werden. Im Jahr 2008 wurde im Nord-Westen Englands das sog. Advancing Quality P4P Programm für den Krankenhausbereich eingeführt. Während es sich zu Beginn auf die Messung von Prozess- und Ergebnisqualität in fünf klinischen Bereichen fokussierte, umfasst das Programm nun ein weitaus größeres Spektrum an Qualitätsindikatoren und klinischen Bereichen. Viele wissenschaftliche Publikationen zum Advancing Quality Programm sind inzwischen veröffentlicht worden, die im Rahmen der Abschlussarbeit betrachtet werden sollen. Im Zentrum soll die Frage beantwortet werden, ob das P4P-Programm zu einer besseren (Effektivität) und wirtschaftlicheren (Effizienz) Versorgung geführt hat. Hierzu sollen neben der ausführlichen Beschreibung des Programms wissenschaftliche Publikationen betrachtet und analysiert werden. Umfassendes Informationsmaterial zur Einarbeitung in die Materie sowie für die weiteren Schritte der Arbeit ist vorhanden und wird zur Verfügung gestellt. Eine intensive Hilfestellung für die Einarbeitung in die Grundlagen erfolgt ebenso wie eine enge Betreuung im weiteren Verlauf der Arbeit.

 

Thema: Pay for performance in den USA: Das CMS Premier Hospital Quality Incentive Demonstration (HQID) Projekt:

Bei Pay for performance (P4P) sollen medizinische Leistungserbringer durch monetäre und nicht-monetäre Anreize zu einer „besseren“ Patientenversorgung motiviert werden. Die staatliche Organisation CMS, Centers for Medicare and Medicaid Services, gehört zu dem Department of Health and Human Services mit dem Hauptsitz in Baltimore im Bundesstaat Maryland. Insgesamt weist CMS derzeit über 100 Millionen Versicherte auf und deckt ca. 39 % der gesamten Gesundheitsausgaben der USA ab. Im Jahr 2003 startete CMS das erste große P4P-Testprogramm weltweit für die Krankenhausversorgung in den USA. Bekannt wurde das Programm unter dem Namen “Premier Hospital Quality Incentive Demonstration (HQID)“. Nach einer Laufzeit von insgesamt sechs Jahren endete das Programm am 30. September 2009. Viele wissenschaftliche Publikationen zum HQID sind veröffentlicht worden, die im Rahmen der Abschlussarbeit betrachtet werden sollen. Im Zentrum soll die Frage beantwortet werden, ob das P4P-Programm zu einer besseren (Effektivität) und wirtschaftlicheren (Effizienz) Versorgung geführt hat. Hierzu sollen neben der ausführlichen Beschreibung des Programms wissenschaftliche Publikationen betrachtet und analysiert werden. Umfassendes Informationsmaterial zur Einarbeitung in die Materie sowie für die weiteren Schritte der Arbeit ist vorhanden und wird zur Verfügung gestellt. Eine intensive Hilfestellung für die Einarbeitung in die Grundlagen erfolgt ebenso wie eine enge Betreuung im weiteren Verlauf der Arbeit.

 

Thema: Pay for performance in den USA: Das CMS Hospital Value-Based Purchasing (HVBP) Projekt

Bei Pay for performance (P4P) sollen medizinische Leistungserbringer durch monetäre und nicht-monetäre Anreize zu einer „besseren“ Patientenversorgung motiviert werden. Die staatliche Organisation CMS, Centers for Medicare and Medicaid Services, gehört zu dem Department of Health and Human Services mit dem Hauptsitz in Baltimore im Bundesstaat Maryland. Insgesamt weist CMS derzeit über 100 Millionen Versicherte auf und deckt ca. 39 % der gesamten Gesundheitsausgaben der USA ab. Nachdem von 2003 bis 2009 erste Erfahrungen mit dem Premier Hospital Quality Incentive Demonstration (HQID) gemacht wurden, wurde im Jahr 2012 das erste dauerhaften P4P-Programm namens Hospital Value-Based Purchasing (HVBP) implementiert. In der letzten Zeit sind viele wissenschaftliche Publikationen zum HVBP veröffentlicht worden, die im Rahmen der Abschlussarbeit betrachtet werden sollen. Im Zentrum soll die Frage beantwortet werden, ob das P4P-Programm zu einer besseren (Effektivität) und wirtschaftlicheren (Effizienz) Versorgung geführt hat. Hierzu sollen neben der ausführlichen Beschreibung des Programms wissenschaftliche Publikationen betrachtet und analysiert werden. Umfassendes Informationsmaterial zur Einarbeitung in die Materie sowie für die weiteren Schritte der Arbeit ist vorhanden und wird zur Verfügung gestellt. Eine intensive Hilfestellung für die Einarbeitung in die Grundlagen erfolgt ebenso wie eine enge Betreuung im weiteren Verlauf der Arbeit.

 

Thema: Der Zusammenhang zwischen Behandlungsqualität und Menge der erbrachten Leistung

Zahleiche Studien haben aufgezeigt, dass es in der Versorgungslandschaft des deutschen Gesundheitswesens zum Teil erhebliche Unterschiede in der Versorgungsqualität gibt. So zeigt beispielsweise ein Gutachten des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO), dass die Ergebnisse für den (risikoadjustierten) Komplikationsindex nach künstlicher Hüft-OP zwischen 3-33% liegen. Als ein Grund wird angegeben, dass insbesondere für Krankenhäuser mit niedrigen Fallzahlen schlechtere Ergebnisse gezeigt wurden. Die Festlegung von Mindestmengen für bestimmte Leistungen lässt ebenfalls einen entsprechenden Zusammenhang vermuten. Daher soll im Rahmen der Arbeit eine (Literatur basierte) Diskussion erfolgen, ob und wenn ja, für welche Bereiche bislang entsprechende Zusammenhänge gezeigt werden konnten (und bei welchen nicht). Hierfür soll insbesondere Literatur herangezogen werden, die seit 2005 publiziert worden ist und das deutsche Gesundheitswesen betrifft. Umfassendes Informationsmaterial zur Einarbeitung in die Materie sowie für die weiteren Schritte der Arbeit ist vorhanden und wird zur Verfügung gestellt. Eine intensive Hilfestellung für die Einarbeitung in die Grundlagen erfolgt ebenso wie eine enge Betreuung im weiteren Verlauf der Arbeit.

 

Thema: Der Zusammenhang von Onlinebewertungen mit der klinischen Versorgungsqualität

Im deutschen Gesundheitswesen sind online Bewertungen von medizinischen Leistungserbringern (z.B. niedergelassene Ärzte, Krankenhäuser) seit nun ca. einer Dekade möglich. Inzwischen scheint die online Bewertung auch in der Bevölkerung angekommen zu sein, da sich die Bewertungsportale zunehmender Beliebtheit erfreuen und die Zahl der Bewertungen jährlich ansteigt. Fraglich bleibt allerdings, ob die Onlinebewertungen aus Patientensicht hilfreich sind oder nicht. Hierzu soll im Rahmen der Abschlussarbeit untersucht werden, inwiefern Onlinebewertungen das Potenzial haben, die medizinische Versorgungsqualität widerzuspiegeln. Eine diesbezügliche Beurteilung kann anhand des Zusammenhangs der Onlinebewertungen mit klinischen Ergebnissen erfolgen. In den letzten Jahren wurden hierzu einige wissenschaftliche Studien veröffentlicht, die es hierbei zu betrachten gilt. Literatur zum Einarbeiten ist vorhanden und wird zugesandt.

 

Thema: Die Qualitätsmessung medizinischer Leistungserbringung

Die Qualität medizinischer Leistungserbringung zu beurteilen ist ein sehr komplexes Unterfangen. Einer der ältesten Strukturierungsansätze zur Konzeption der Qualitätsmessung geht hierbei auf Donabedian zurück, der bereits im Jahre 1966 seine Qualitätstriade thematisierte. Seitdem sind in der Zwischenzeit weitere Konzepte veröffentlicht worden, wie die Qualität der medizinischen Leistungserbringung operationalisiert und gemessen werden kann (z.B. „The Six Domains of Health Care Quality“ des Institute of Medicine). Im Rahmen der Abschlussarbeit sollen fünf frei gewählte Konzepte zur Qualitätsmessung näher betrachtet werden, Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet werden sowie eine Beurteilung stattfinden, inwiefern diese aktuell im deutschen Gesundheitswesen implementiert bzw. umgesetzt werden könnten.

 

Thema: “Obamacare”: Erfolg oder Misserfolg?

Im Januar 2017 geht die Amtszeit von Barack Obama offiziell zu Ende, der von 2009 an das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika bekleidete. Eines seiner großen Projekte war die umfassende Reform des US-Gesundheitssystems durch die Einführung der sog. „Obamacare“. Befürworter betonen hierbei gerne, dass ein großer Anteil der ehemals Unversicherten nun Krankenversicherungsschutz genießen kann. Gegner hingegen weisen gerne auf die steigenden Prämien hin. Im Rahmen der Abschlussarbeit soll daher untersucht werden, wie Obamacare letztendlich eingeschätzt werden kann! War die Gesundheitsreform erfolgreich oder eher ein Misserfolg? Neben der Darstellung von Vor- und Nachteilen soll ein persönliches Fazit gezogen werden, in welche Richtung Obamacare eingeschätzt werden kann.

 

Thema: Definitorische Betrachtung des Begriffes Versorgungsmanagement

Neben dem Begriff der Versorgungsforschung hat sich in jüngster Vergangenheit der Begriff „Versorgungsmanagement“ etabliert. Dies, obwohl eine exakte definitorische Bestimmung bislang nicht vorhanden ist. Während die einen davon sprechen, dass das Versorgungsmanagement das Ziel hat, „die Trennung der verschiedenen Versorgungssektoren zu überwinden oder ihre Folgen zu neutralisieren und durch die Optimierung der Behandlungsabläufe vom Beginn der Erkrankung bis zu ihrem guten oder bitteren Ende die Effektivität und Effizienz der Versorgung zu steigern“ [Pfaff 2010] betonen andere Autoren allgemeiner, dass „Versorgungsmanagement auf die Verbesserung der Patientenversorgung zielt, indem sämtliche Potenziale ausgeschöpft werden, die nachweislich einer guten Gesundheitsversorgung dienen bzw. diese erst ermöglichen.“ [Kusch 1998]. Im Rahmen der Abschlussarbeit soll eine stringente Definition des Begriffes und der wesentlichen Merkmale erarbeitet werden.

 

Thema: Strategisches Management Gesetzlicher Krankenkassen

Die Branche der GKV wurde in den letzten Jahren durch zahlreiche Reformen entscheidend beeinflusst. Zielsetzung des Gesetzgebers hierbei war oftmals die Erhöhung bzw. Intensivierung des Wettbewerbs zwischen den Gesetzlichen Krankenkassen; so beispielsweise durch die Einführung des kassenindividuellen Zusatzbeitrags im Jahr 2015. Die Krankenkassen unterliegen hierbei als Körperschaften des öffentlichen Rechts einerseits einer starken staatlichen Regulierung und verfügen nur in einem begrenzten Rahmen über eigene Entscheidungsmöglichkeiten und sind keine privatwirtschaftlichen Unternehmen mit Gewinnerzielungsabsicht. Andererseits erfordert der Wettbewerb innerhalb des GKV-Systems von den Kassen, dass diese wie Wirtschaftsunternehmen handeln, um erfolgreich zu sein und zu bleiben. Vor diesem Hintergrund ist für Krankenkassen ein detailliertes Branchenwissen entscheidend, um erfolgreich am Markt bestehen zu können. Als ein mögliches Management-Instrument dient die sog. Branchenstrukturanalyse (Modell der „Five Forces“), welche im Rahmen der Abschlussarbeit auf den GKV-Markt anzuwenden ist. Hierbei sollen im Einzelnen auf die fünf Kräfte eingegangen werden und diese umfassend analysiert werden: (1) Bedrohung durch neue Wettbewerber, (2) Rivalität unter den bestehenden Wettbewerbern, (3) Bedrohung durch Substitute oder Ersatzprodukte, (4) Die Verhandlungsmacht der Abnehmer, (5) Verhandlungsstärke der Lieferanten.

Je nach Zielsetzung der Arbeit (Bachelor vs. Master) erfolgt eine Konzentration auf eine der fünf Kräfte oder eine umfassendere Betrachtungsweise.

 

 

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Bereits vergebene Themenstellungen (Auszug):

 

Thema: Pay for performance in England: Das Quality and Outcomes Framework

Bei Pay for performance (P4P) sollen medizinische Leistungserbringer durch monetäre und nicht-monetäre Anreize zu einer „besseren“ Patientenversorgung motiviert werden. Das weltweit größte P4P-Projekt wurde 2004 im UK eingeführt (Quality and Outcomes Framework). Anhand von ca. 150 Qualitätsindikatoren wird hier die Versorgung im ambulanten Bereich gemessen, die Ergebnisse werden anschließend für die Vergütung relevant. Hausärzte haben die Möglichkeit, bei guten Ergebnissen bis zu 25% mehr Einkommen zu erzielen. Viele wissenschaftliche Publikationen zum UK-P4P Programm sind in der letzten Zeit erschienen; so beispielsweise die Fragen, ob die Qualität der Versorgung verbessert werden konnte, ob Ärzte sich nur noch auf die angereizten Indikatoren konzentrieren, ob schwer behandelbare Patienten abgewiesen wurden. Daher sollen im Rahmen der Abschlussarbeit im Anschluss an eine Vorstellung des Programms die zentralen Ergebnisse dargestellt und diskutiert werden. Im Zentrum soll die Frage beantwortet werden, ob das P4P-Programm zu einer besseren (Effektivität) und wirtschaftlicheren (Effizienz) Versorgung geführt hat. Hierzu sollen neben der ausführlichen Beschreibung des Programms wissenschaftliche Publikationen betrachtet und analysiert werden. Umfassendes Informationsmaterial zur Einarbeitung in die Materie sowie für die weiteren Schritte der Arbeit ist vorhanden und wird zur Verfügung gestellt. Eine intensive Hilfestellung für die Einarbeitung in die Grundlagen erfolgt ebenso wie eine enge Betreuung im weiteren Verlauf der Arbeit.


Thema: Qualitätsinformationen über Ärzte im niedergelassenen Versorgungsbereich

Bereits seit ca. 10 Jahren müssen Krankenhäuser die sog. Strukturierten Qualitätsberichte veröffentlichen, welchen einen umfassenden Einblick in das Versorgungsgeschehen von Krankenhäusern ermöglichen. Hierbei werden auch Qualitätsinformationen erhoben und ausgewertet, die anschließend von Patienten herangezogen werden können, um sich für oder gegen ein bestimmtes Krankenhaus zu entscheiden. Anders hingegen ist die Situation im niedergelassenen Versorgungsbereich einzuschätzen. Hier liegen derzeit nur vereinzelt Informationen über Arztpraxen bzw. niedergelassene Leistungserbringer vor, welche einen Rückschluss auf die Versorgungsqualität geben können. Auch vor diesem Hintergrund erfreuen sich Arztbewertungsportale zunehmender Beliebtheit. Im Rahmen der Abschlussarbeit soll daher untersucht werden, welche (Qualitäts)Informationen Ärzte im niedergelassenen Versorgungsbereich vorhanden sind. Diese sollen beschrieben und dahingehend analysiert werden, inwiefern sie einen Rückschluss auf die Qualität einer Praxis zulassen.

 

Thema: Das Einweisungsverhalten niedergelassener Ärzte

Im Rahmen der Abschlussarbeit soll untersucht werden, auf Basis welcher Kriterien niedergelassene Ärzte eine Krankenhauseinweisung von Patienten vornehmen. Viele Kriterien spielen hierbei eine Rolle, wie beispielsweise die Existenz eines breiten Versorgungsangebotes, die gemachten eigenen Erfahrungen, Erfahrungsberichte von Patienten usw. Im Rahmen der Abschlussarbeit soll systematisch nach bereits veröffentlichten Ergebnissen zu dieser Fragestellung gesucht und anschließend ausgewertet werden. Umfassendes Informationsmaterial zur Einarbeitung in die Materie sowie für die weiteren Schritte der Arbeit ist vorhanden und wird zur Verfügung gestellt. Eine intensive Hilfestellung für die Einarbeitung in die Grundlagen erfolgt ebenso wie eine enge Betreuung im weiteren Verlauf der Arbeit.


Thema: Systematische Beschreibung internationaler Pay-for-Performance (P4P) Programme

Im Rahmen von Pay-for-Performance (P4P) Programmen werden medizinische Leistungserbringer sowohl durch monetäre als auch nicht-monetäre Anreize zu einer hochwertigen Patientenversorgung motiviert. Ursprungsländer von P4P sind vor allem die USA (IHA, Leapfrog Group etc.) und das Vereinigte Königreich (Quality and Outcomes Framework, Advancing Quality). Auch in Deutschland wird derzeit verstärkt über den Einsatz von P4P diskutiert. Im Rahmen der Arbeit sollen international bekannte P4P-Programme systematisch beschrieben und diskutiert werden. Hierbei soll beispielsweise auf die Funktionsweise des Programms, die Qualitätsmessung der Programme, die eingeschlossenen Krankheitsbilder und vor allem auch auf die Ausgestaltung der finanziellen Anreizsysteme eingegangen werden. Letzteres umfasst die Frage nach der Bonushöhe, der Frequenz der Auszahlung des Bonus, der Integration von Maluszahlungen etc. Abschließend soll diskutiert werden, ob das betrachtete P4P-Programm dazu beigetragen hat, die Gesundheitsversorgung tatsächlich zu verbessern. Bei Interesse kann eines der Programme ausgewählt und im Rahmen der Abschlussarbeit betrachtet werden.

Viele Programme können im Rahmen der Abschlussarbeit betrachtet werden, so beispielsweise:

  • P4P der kalifornischen Integrated Healthcare Association (Link hier)
  • Das im UK etablierte Quality and Outcomes Framework (Link hier)
  • Das in den USA etablierte Hospital Quality Incentive Demonstration (HQID) (Link hier)
  • P4P für die Diabetes Versorgung in Taiwan (Link zu einer Studie)
  • und viele weitere (Links; Links)

Umfassendes Informationsmaterial zur Einarbeitung in die Materie sowie für die weiteren Schritte der Arbeit ist vorhanden und wird zur Verfügung gestellt. Eine intensive Hilfestellung für die Einarbeitung in die Grundlagen erfolgt ebenso wie eine enge Betreuung im weiteren Verlauf der Arbeit.


Thema: Public Reporting über Krankenhäuser im UK

Public reporting hat die Zielsetzung, für Patienten mehr Transparenz im Gesundheitswesen zu schaffen, um sich über die Qualität von medizinischen Leistungserbringern informieren zu können. Zumeist werden auf Websites im Internet Informationen zur Versorgungsqualität von Ärzten, Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen zur Verfügung gestellt. Hierbei hat sich herausgestellt, dass insbesondere die Art und Weise der Informationsaufbereitung und -darstellung (z.B. aggregierte vs. detaillierte Informationen, grafische vs. nummerische Darstellung) einen großen Einfluss auf die Verständlichkeit der Informationen und damit auf den Nutzen für Patienten hat. Im Rahmen der Arbeit soll der derzeitige Stand von Public Reporting zur Krankenhausqualität im UK aufgezeigt werden. Welche Portale gibt es, auf denen Informationen zur Krankenhausqualität veröffentlicht werden? Welche Informationen werden hier veröffentlicht? In welcher Form werden die Informationen dargestellt? Welche Krankheiten werden hierbei adressiert? Diese und weitere Fragen sollen im Rahmen der Arbeit diskutiert werden. Eine intensive Hilfestellung für die Einarbeitung in die Daten-Grundlage erfolgt ebenso wie eine enge Betreuung im weiteren Verlauf der Arbeit.

 

Thema: Die Qualität von Krankenhäusern im Raum Nürnberg am Beispiel von Infektionsraten

Die Qualität von Leistungserbringern im Gesundheitswesen wird ein immer zentraleres Thema. Derzeit wird diskutiert, ob Qualität als Grundlage für Vergütungsstrukturen bzw. sogar im Rahmen der Bedarfsplanung berücksichtigt werden soll. Dies hätte zur Folge, dass einzelne Abteilungen von Krankenhäusern bei nachgewiesenen Qualitätsmängeln möglicherweise von einer Schließung betroffen sein könnten. Daher soll analysiert werden, wie die Qualität der Krankenhäuser in der Region Nürnberg am Beispiel von Infektionsraten der Krankenhäuser einzuschätzen ist. Für die Analysen können die Ergebnisse/Daten der sog. externen stationären Qualitätssicherung herangezogen werden, die bereits vorhanden sind und ausgewertet werden können. Eine intensive Hilfestellung für die Einarbeitung in die Daten-Grundlage erfolgt ebenso wie eine enge Betreuung im weiteren Verlauf der Arbeit.

 

Thema: Das NZ-Klinikranking aus niedergelassener Arztperspektive: Verbesserungspotenziale und Weiterentwicklungsmöglichkeiten

Die Juniorprofessur für Versorgungsmanagement veröffentlicht in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Gesundheitsmanagement seit Beginn des Jahres 2016 das sog. NZ-Klinikranking in der Nürnberger Zeitung [umfassende Informationen können Sie hier einsehen]. Im Rahmen von 14 unterschiedlichen Serien werden hierbei die Qualitätsdaten für die Krankenhäuser in der Region Nürnberg im wöchentlichen Abstand veröffentlicht. Derzeit werden niedergelassene Ärzte befragt, inwiefern sie das Ranking wahrnehmen, für die Einweisung von Patienten in das Krankenhaus benutzen und welche Verbesserungspotenziale bzw. Weiterentwicklungsmöglichkeiten sie sehen. Im Rahmen der Abschlussarbeit sollen diese Antworten der niedergelassenen Ärzte ausgewertet und zusammengefasst werden. Zielsetzung ist eine übersichte Darstellung der wichtigsten Verbesserungspotenziale bzw. Weiterentwicklungsmöglichkeiten für künftige Rankings. Die Daten werden zur Verfügung gestellt und es erfolgt eine umfassende Einarbeitung in die Hintergründe und der Vorgehensweise zum Klinikranking.

 

Thema: Was schreiben Patienten über Kliniken auf Klinikbewertungsportalen?

Patienten haben auf zahlreichen Bewertungsportalen im Internet die Möglichkeit, Krankenhäuser zu bewerten. So können auf dem Portal von klinikbewertungen.de Bewertungen sowohl in Form von Noten aber auch in Form von Freitexten abgegeben werden. Im Rahmen der Arbeit sollen die auf dem Portal abgegebenen Patientenkommentare für die Kliniken im Raum Nürnberg analysiert werden. Hierbei soll eine qualitative Inhaltsanalyse vorgenommen werden. Die Bewertungen bzw. Patientenkommentare liegen bereits vor und können ausgewertet werden.

 

Thema: Social Media Aktivitäten von Krankenhäusern in der Region Nürnberg

Es soll analysiert werden, inwiefern Krankenhäuser in der Region Nürnberg auf gängigen Social Media Plattformen (Facebook, Youtube, Twitter etc.) aktiv sind. Systematisch sollen die Aktivitäten erfasst und ausgewertet werden.

 

Thema: Public Reporting über Krankenhäuser in den USA

Public reporting hat die Zielsetzung, für Patienten mehr Transparenz im Gesundheitswesen zu schaffen, um sich über die Qualität von medizinischen Leistungserbringern informieren zu können. Zumeist werden auf Websites im Internet Informationen zur Versorgungsqualität von Ärzten, Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen zur Verfügung gestellt. Hierbei hat sich herausgestellt, dass insbesondere die Art und Weise der Informationsaufbereitung und -darstellung (z.B. aggregierte vs. detaillierte Informationen, grafische vs. nummerische Darstellung) einen großen Einfluss auf die Verständlichkeit der Informationen und damit auf den Nutzen für Patienten hat. Im Rahmen der Arbeit soll der derzeitige Stand von Public Reporting zur Krankenhausqualität in den USA aufgezeigt werden. Welche Portale gibt es, auf denen Informationen zur Krankenhausqualität veröffentlicht werden? Welche Informationen werden hier veröffentlicht? In welcher Form werden die Informationen dargestellt? Welche Krankheiten werden hierbei adressiert? Diese und weitere Fragen sollen im Rahmen der Arbeit diskutiert werden. Eine intensive Hilfestellung für die Einarbeitung in die Daten-Grundlage erfolgt ebenso wie eine enge Betreuung im weiteren Verlauf der Arbeit.

 

Thema: Eine Untersuchung zur Effektivität von Pay-for-Performance auf die Ergebnisqualität der Behandlung (ein systematischer Literaturreview)

Im Rahmen von Pay-for-Performance (P4P) Programmen werden medizinische Leistungserbringer sowohl durch monetäre als auch nicht-monetäre Anreize zu einer hochwertigen Patientenversorgung motiviert. Ursprungsländer von P4P sind vor allem die USA (IHA, Leapfrog Group etc.) und das Vereinigte Königreich (Quality and Outcomes Framework, Advancing Quality). Auch in Deutschland wird derzeit verstärkt über den Einsatz von P4P diskutiert. Unklar bzw. kritisch diskutiert wird bislang allerdings ob P4P tatsächlich den erhofften positiven Effekt auf die Qualität der Behandlung hat. Daher sollen im Rahmen der Abschlussarbeit der derzeitige Forschungsstand zu dieser Frage betrachtet werden. Im Fokus steht die Ergebnisqualität, nicht die Struktur- oder Prozessqualität. Im Rahmen der bschlussarbeit soll demnach systematisch in biomedizinischen Datenbanken nach wissenschaftlichen Publikationen zu dieser Fragestellung gesucht und die identifizierten Studien ausgewertet werden. Umfassendes Informationsmaterial zur Einarbeitung in die Materie sowie für die weiteren Schritte der Arbeit ist vorhanden und wird zur Verfügung gestellt. Eine intensive Hilfestellung für die Einarbeitung in die Grundlagen erfolgt ebenso wie eine enge Betreuung im weiteren Verlauf der Arbeit.

 

Thema: Der zunehmende Wettbewerbsgrad im GKV-Markt

In den letzten Jahren ist der Markt der Gesetzlichen Krankenkassen zunehmend wettbewerbsintensiver geworden, was unter anderem an der abnehmenden Anzahl der Krankenkassen zu beobachten ist. Während im Jahr 2000 noch über 400 Krankenkassen existierten, so zählt man derzeit ca. 134 Krankenkassen. Im Rahmen der Abschlussarbeit soll dargestellt werden, wie sich die Rahmenbedingungen im Laufe der letzten Jahre gewandelt haben und welchen Einfluss dies auf die Anzahl der Krankenkassen im GKV-Markt hatte. Ebenfalls ist eine Prognose zu erstellen, wie sich diese Anzahl künftig entwickeln wird.

 

Thema: Strategisches Management Gesetzlicher Krankenkasse

Die Rahmenbedingungen gesetzlicher Krankenkassen haben sich im Rahmen der letzten Jahre deutlich verschärft, was zu einer deutlichen Abnahme von Krankenkassen geführt hat. Es ist davon auszugehen, dass sich die Anzahl der Gesetzlichen Krankenkassen in den nächsten Jahren weiter reduzieren wird. Zeigen Sie im Rahmen der Abschlussarbeit auf, wie sich Gesetzliche Krankenkassen derzeit verhalten, um in diesem Markt zu überleben. Vergleichen Sie hierzu auch Krankenkassen unterschiedlicher Arten. Welche strategischen Zielrichtungen der Krankenkassen können Sie identifizieren? Geben eine ebenfalls Einschätzung, welche Strategien von Erfolg gekrönt sein könnten. Berücksichtigen Sie hierbei die derzeit geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen,


Thema: Die Gesundheitsversorgung in der Europäischen Union

In vielen Bereichen der Volkswirtschaft kann innerhalb der Europäischen Union eine Vereinheitlichung von Regelungen beobachtet werden. Ob dies auch im Rahmen der Gesundheitsversorgung zu erwarten ist bzw. bereits im Gange ist, soll im Rahmen der Abschlussarbeit diskutiert werden. Einzugehen ist hierbei auf die relevanten Institutionen der EU-Gesundheitspolitik sowie bereits verabschiedete Richtlinien. Haben diese bereits Auswirkungen? Zeigen Sie ebenfalls auf, ob und wie ein europäisches Gesundheitssystem aussehen könnte. Welche Rolle spielt das deutsche Gesundheitswesen dabei?

 

Thema: Eine Beschreibung regionaler Versorgungsstrukturen am Beispiel der Region Nürnberg

Bei der Frage nach der Qualität eines Gesundheitssystems werden zumeist großflächige Betrachtungen vorgenommen. Von vielen Stellen wurde zuletzt allerdings gefordert, insbesondere Analysen auf kleinräumigeren Flächen durchzuführen, um regionale Besonderheiten berücksichtigen zu können. Beschreiben Sie daher im Rahmen Ihrer Abschlussarbeit, wie die derzeitige Situation der Gesundheitsversorgung im Nürnberger Raum einzuschätzen ist. Gehen Sie hierbei zum einen auf Struktur-Kennzahlen, wie beispielsweise die Anzahl der Ärzte oder Betten je Einwohner ein. Betrachten Sie zum anderen aber auch auf Kennzahlen, die einen Rückschluss auf die Qualität der regionalen Gesundheitsversorgung zulassen. Als Vergleichsregionen könnten hierbei beispielsweise Erlangen oder auch München herangezogen werden.


Thema: Systematische Beschreibung internationaler Pay-for-Performance (P4P) Programme

Im Rahmen von Pay-for-Performance (P4P) Programmen werden medizinische Leistungserbringer sowohl durch monetäre als auch nicht-monetäre Anreize zu einer hochwertigen Patientenversorgung motiviert. Ursprungsländer von P4P sind vor allem die USA (IHA, Leapfrog Group etc.) und das Vereinigte Königreich (Quality and Outcomes Framework, Advancing Quality). Auch in Deutschland wird derzeit verstärkt über den Einsatz von P4P diskutiert. Im Rahmen der Arbeit sollen international bekannte P4P-Programme systematisch beschrieben und diskutiert werden. Hierbei soll beispielsweise auf die Funktionsweise des Programms, die Qualitätsmessung der Programme, die eingeschlossenen Krankheitsbilder und vor allem auch auf die Ausgestaltung der finanziellen Anreizsysteme eingegangen werden. Letzteres umfasst die Frage nach der Bonushöhe, der Frequenz der Auszahlung des Bonus, der Integration von Maluszahlungen etc. Abschließend soll diskutiert werden, ob das betrachtete P4P-Programm dazu beigetragen hat, die Gesundheitsversorgung tatsächlich zu verbessern. Bei Interesse kann eines der Programme ausgewählt und im Rahmen der Abschlussarbeit betrachtet werden.

Viele Programme können im Rahmen der Abschlussarbeit betrachtet werden, so beispielsweise:

  • P4P der kalifornischen Integrated Healthcare Association (Link hier)
  • Das im UK etablierte Quality and Outcomes Framework (Link hier)
  • Das in den USA etablierte Hospital Quality Incentive Demonstration (HQID) (Link hier)
  • P4P für die Diabetes Versorgung in Taiwan (Link zu einer Studie)
  • und viele weitere (Links; Links)

Umfassendes Informationsmaterial zur Einarbeitung in die Materie sowie für die weiteren Schritte der Arbeit ist vorhanden und wird zur Verfügung gestellt. Eine intensive Hilfestellung für die Einarbeitung in die Grundlagen erfolgt ebenso wie eine enge Betreuung im weiteren Verlauf der Arbeit.


Thema: Management von Krankenkassen

Das Management einer Krankenkasse hat im Vergleich zum Management eines Unternehmens aus anderen Wirtschaftssektoren viele Besonderheiten. Auf der Leistungserstellungsseite können beispielsweise keine klassischen Güter auf Vorrat produziert werden, sondern es geht insbesondere um das optimale Gestalten eines Dienstleistungs-Pakets. Des Weiteren ist zum überwiegenden Teil gesetzlich determiniert, welche Leistungen angeboten werden müssen (siehe SGB V, DMPs, IV etc.). Auch die Einnahmenseite einer Krankenkasse ist zum großen Teil regulativ festgelegt; die in der Vergangenheit noch vorhandene variable Stellgröße des Beitragssatzes wurde im Rahmen des Gesundheitsfonds größtenteils vereinheitlicht. Stellen Sie im Rahmen der Abschlussarbeit dar, welche Besonderheiten für das Management einer Krankenkasse bestehen; ziehen Sie dabei auch immer wieder Vergleiche zu klassischen betriebswirtschaftlichen Unternehmen. Auch regulative Bestimmungen, welche die Handlungsfreiheit einer Krankenkasse einschränken, sind aufzuzeigen.

 

Thema: Verbreitungsgrad von besonderen Versorgungsformen im deutschen Gesundheitswesen

Das Wettbewerbsumfeld für Gesetzliche Krankenkassen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt, vermehrt werden nun Aktivitäten des Gestaltens als des Verwaltens möglich. So haben Krankenkassen im Rahmen der besonderen Versorgungsformen (z.B. die Integrierte Versorgung, Hausarztzentrierte Versorgung, DMPs, Modellvorhaben) die Möglichkeit, die Gesundheitsversorgung in Deutschland abweichend von der Regelversorgung zu gestalten. Unbestritten ist bislang, dass die im Rahmen des Kollektivvertrages geregelte Versorgung dominierend ist. Nichtsdestotrotz wird den besonderen Versorgungsformen ein kontinuierlich steigender Anteil bzw. Einfluss nachgesagt. Im Rahmen der Abschlussarbeit soll daher untersucht werden, wie weit verbreitet die einzelnen besonderen Versorgungsformen bislang sind. Erste Anhaltspunkte geben hier beispielsweise die Gutachten des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen, die hierzu Untersuchungen durchgeführt haben.

 

Thema: Versorgungsmanagement: Gesundheitsökonomische Evaluationen zu besonderen Versorgungsformen

Das Wettbewerbsumfeld für Gesetzliche Krankenkassen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt, vermehrt werden nun Aktivitäten des Gestaltens als des Verwaltens gefordert. Eine Schlüsselrolle für ein erfolgreiches Bestehen wird dabei dem Versorgungsmanagement zugeschrieben. Dieses „hat zum Ziel, die Trennung der verschiedenen Versorgungssektoren zu überwinden oder ihre Folgen zu neutralisieren und durch die Optimierung der Behandlungsabläufe vom Beginn der Erkrankung bis zu ihrem guten oder bitteren Ende die Effektivität und Effizienz der Versorgung zu steigern." [Pfaff 2010] Im Rahmen von sog. besonderen Versorgungsformen (z.B. die Integrierte Versorgung, Hausarztzentrierte Versorgung, DMPs, Modellvorhaben) haben die Kostenträger die Möglichkeit, die Gesundheitsversorgung in Deutschland abweichend von der Regelversorgung zu gestalten. Im Rahmen der Abschlussarbeit soll systematisch nach bereits veröffentlichten Ergebnissen zu in Deutschland durchgeführten selektivvertraglichen Projekten bzw. Versorgungsstrukturen gesucht und anschließend ausgewertet werden. Umfassendes Informationsmaterial zur Einarbeitung in die Materie sowie für die weiteren Schritte der Arbeit ist vorhanden und wird zur Verfügung gestellt. Eine intensive Hilfestellung für die Einarbeitung in die Grundlagen erfolgt ebenso wie eine enge Betreuung im weiteren Verlauf der Arbeit.

 

Thema: Qualitätsbetrachtung von Gesetzlichen Krankenkassen

In den vergangenen Jahren hat sich die Wettbewerbsintensität für Gesetzliche Krankenkassen erheblich erhöht. Die sich ständig verändernden politischen Rahmenbedingungen zielen auf mehr Wettbewerb im GKV-Markt. Dadurch soll zum einen die Anzahl an Krankenkassen reduziert und die Qualität der Krankenkassen mehr in den Vordergrund gerückt werden. Fraglich ist allerdings, woran man die Qualität einer Krankenkasse erkennen kann. Daher soll im Rahmen dieser Abschlussarbeit untersucht werden, wie die Qualität einer Krankenkasse gemessen werden kann. Dazu könnte man beispielsweise die Zufriedenheit der Versicherten, die Anzahl (und Qualität) von DMP-Programmen oder auch einfachere Größen, wie die Anzahl der Niederlassungen, Öffnungszeiten etc. betrachten. Nachdem relevante Qualitätskriterien erarbeitet wurden, werden diese strukturiert gegenübergestellt. Dabei sollten Sie auch Untersuchungen heranziehen, die sich bereits mit der Qualitätsmessung von Krankenkassen auseinandergesetzt haben.

 

Thema: Die Untersuchung des Verständnisses von Informationen auf Public Reporting Instrumenten in Abhängigkeit von soziodemografischen Merkmalen

Im Rahmen eines umfangreichen Forschungsprojektes (gefördert durch das Dr. Theo und Friedl Schöller Forschungszentrum für Wirtschaft und Gesellschaft) wird untersucht, ob die Darstellung von Informationen zur Qualität von Krankenhäusern auf Internetportalen verständlich ist. So wurde im Rahmen einer repräsentativen Umfrage für die zehn relevantesten Portale (z.B. Weisse Liste, Krankenhaus.de, Qualitätskliniken.de) betrachtet, inwiefern die Befragten dazu in der Lage waren, die jeweils beste Klinik zu identifizieren. Die Umfrage wurde im August 2013 durchgeführt und schließt die Ergebnisse von 2.027 Befragten ein. Die dort erhobenen Informationen sollen nun dazu herangezogen werden, um zu untersuchen, ob sich die Interpretationsfähigkeit in Abhängigkeit bestimmter soziodemografischer Merkmale wie Alter, die Bildung, Nationalität etc. unterscheidet. Die Daten sind bereits vorhanden und können hierfür herangezogen werden.

Für die Bearbeitung des Themas sollte man neben statistischen Grundkenntnissen auch Spaß im Umgang mit emprisichen Daten mitbringen.

 

Thema: Gesundheitsversorgung für Menschen mit Migrationshintergrund im deutschen Gesundheitssystem

Jüngste Zahlen aus dem Migrationsbericht haben deutlich gemacht, dass Deutschland als Zielland weiter an Attraktivität gewinnt. Dies ist zwar zum einen sehr erfreulich, stellt das Gesundheitswesen allerdings künftig vor große Herausforderungen. Neben sprachlichen Unterschieden sind auch kulturelle Besonderheiten zu nennen, die bei der Behandlung von Patienten zu berücksichtigen sind. Zeigen Sie im Rahmen der Abschlussarbeit auf, welche Bedeutung die Behandlung von Patienten mit Migrationshintergrund derzeit bereits hat. Gehen Sie vor allem darauf ein, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um die Behandlung von entsprechenden Patienten zu verbessern. Beschreiben Sie auch drei Beispiele aus der Praxis, die hier eingesetzt werden, um ein hohes Versorgungsniveau für Patienten mit Migrationshintergrund sicherzustellen.

 

Thema: Wer nutzt Arztbewertungsportale und wer nicht? Eine Analyse zum Nutzerpersonenkreis von Arztbewertungsportalen

Arztbewertungsportale erfreuen sich zunehmender Beliebtheit bei Patienten, die auf der Suche nach einem Arzt sind. Neuesten Umfragen zufolge haben 32% der Befragten von entsprechenden Portalen schon einmal gehört, 25% haben dort bereits einen Arzt gesucht und 11% haben schon einen Arzt bewertet [Link zur Studie]. Die Studie wurde im Rahmen einer Kooperation mit dem Arztbewertungsportal jameda durchgeführt. Im Rahmen der durchgeführten Befragung mit 1.505 Befragten wurden weitere spannende Daten erhoben, die nun analysiert werden können. So soll untersucht werden, inwiefern sich die Nutzer von Arztbewertungsportalen von den Nicht-Nutzern von den Portalen unterscheiden. Unterschiede können beispielsweise im Hinblick auf das Alter, die Bildung etc. herausgearbeitet werden. Die Daten (SPSS, Excel o.ä.) sind bereits vorhanden und können hierfür herangezogen werden.

Für die Bearbeitung des Themas sollte man neben statistischen Grundkenntnissen auch Spaß im Umgang mit emprisichen Daten mitbringen.

 

Thema: Die neue ambulante spezialfachärztliche Versorgung nach § 116b SGB V

Im Rahmen des GKV-Versorgungsstrukturgesetzes hat der Gesetzgeber einen weiteren Schritt zur Stärkung der Wettbewerbsbedingungen zwischen dem ambulanten und dem stationären Versorgungsbereich geschaffen. Mit der Anpassungen des § 116b SGB V wurde ein eigenständiger Regelungsrahmen für die ambulante spezialfachärztliche Versorgung geschaffen. Somit wurde der Wettbewerbsrahmen für niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser in diesem „vierten“ Versorgungbereich weiter vereinheitlicht. So sollen künftig beispielsweise alle zugelassenen Vertragsärzte und Krankenhäuser zur Erbringung ambulanter spezialfachärztlicher Leistungen berechtigt sein und auch die die Vergütung soll vereinheitlicht werden. Im Rahmen der Abschlussarbeit soll aufgezeigt werden, welche Entwicklung dieses Versorgungsbereiches aufgrund der aktuellen Diskussion und bislang vorhandenen Konzepte erwartet werden können. Auch soll eine kritische Analyse vorgenommen werden im Hinblick auf positive und negative Auswirkungen.

 

Thema: Müssen Ärzte Angst vor Arztbewertungsportalen haben? Sind die Ängste der Ärzte begründet?

Arztbewertungsportale erfreuen sich zunehmender Beliebtheit bei Patienten, die auf der Suche nach einem Arzt sind. Neuesten Umfragen zufolge haben 32% der Befragten von entsprechenden Portalen schon einmal gehört, 25% haben dort bereits einen Arzt gesucht und 11% haben schon einen Arzt bewertet [Link zur Studie]. Ärzte hingegen betrachten die zunehmende Bedeutung von Arztbewertungsportalen eher kritisch. Häufig genannte Gründe hier sind: "Es beschweren sich ja eh nur die unzufriedenen Patienten", "In den Freitextfeldern wird man nur beschimpft" oder "Patienten geht es eher um die Freundlichkeit des Arztes als um die medizinische Qualität". Fraglich ist allerdings, ob diese Befürchtungen bzw. Einschätzungen tatsächlich der Wahrheit entsprechen. Dieser Fragestellung soll in Kooperation mit dem Nürnberg Gesundheitsnetz Qualität und Effizienz (QuE; Link zur Einrichtung) nachgegangen werden. In der Arbeit sollen mit Ärzten des QuE die Befürchtungen bzw. Einschätzungen systematisch erhoben werden. Anschließend wird anhand vorhandener Echtdaten untersucht, ob diese Befürchtungen bzw. Einschätzungen tatsächlich begründet sind.

 

Thema: Arztbewertungsportale im Internet: Eine Aggregation wissenschaftlicher Erkenntnisse

Die Schaffung von mehr Transparenz im Gesundheitswesen ist eines der zentralen Themen, um die Effektivität und Effizienz der Gesundheitsversorgung weiter zu steigern. Gemäß der Theorie des Public Reporting informieren sich Patienten vor der Wahl eines medizinischen Leistungserbringers über deren Qualität und treffen eine entsprechende Auswahl. Seit den letzten Jahre erfreuen sich Arztbewertungsportale (ABP) an zunehmender Beliebtheit unter Patienten. Im Vergleich zu den etablierten Instrumenten handelt es sich bei ABP um eine consumer-driven alternative, bei denen weniger die Darstellung der Qualität bezüglich der Einhaltung klinischer Leitlinien als vielmehr die Bewertung und Diskussion der erfahrenen Qualität der Versorgung durch die Patienten selber im Vordergrund steht. Die Zielsetzung der hier vorliegenden Untersuchung ist es, den gegenwärtigen Stand der wissenschaftlichen Literatur zur Thematik Arztbewertungsportale zusammenzufassen. Hierbei stehen Fragen im Vordergrund wie I) Wie viele Personen kennen und nutzen die Portale, II) Wie groß ist der Einfluss der Portale auf die Arztwahl, III) Wie bewerten die Patienten die Ärzte auf den Portalen, IV) Welche Informationen erhalten Patienten über die Ärzte auf den Portale etc. Umfassendes Informationsmaterial zur Einarbeitung in die Materie sowie für die weiteren Schritte der Arbeit ist vorhanden und wird zur Verfügung gestellt. Eine intensive Hilfestellung für die Einarbeitung in die Grundlagen erfolgt ebenso wie eine enge Betreuung im weiteren Verlauf der Arbeit.

 

Thema: Wer kann Daten auf Krankenhausportalen korrekt interpretieren? Eine Analyse von Nutzern von Krankenhausinformationsportalen

Im Rahmen eines umfangreichen Forschungsprojektes (gefördert durch das Dr. Theo und Friedl Schöller Forschungszentrum für Wirtschaft und Gesellschaft) wird untersucht, ob die Darstellung von Informationen zur Qualität von Krankenhäusern auf Internetportalen verständlich ist. So wurde im Rahmen einer repräsentativen Umfrage für die zehn relevantesten Portale (z.B. Weisse Liste, Krankenhaus.de, Qualitätskliniken.de) betrachtet, inwiefern die Befragten dazu in der Lage waren, die jeweils beste Klinik zu identifizieren. Die Umfrage wurde im August 2013 durchgeführt und schließt die Ergebnisse von 2.027 Befragten ein. Die dort erhobenen Informationen sollen nun dazu herangezogen werden, um zu untersuchen, ob sich die Interpretationsfähigkeit von Nutzen und Nicht-Nutzern von Krankenhausinformationsportalen unterschiedet. Unterschiede können beispielsweise im Hinblick auf das Alter, die Bildung etc. herausgearbeitet werden. Die Daten sind bereits vorhanden und können hierfür herangezogen werden.

Für die Bearbeitung des Themas sollte man neben statistischen Grundkenntnissen auch Spaß im Umgang mit emprisichen Daten mitbringen.


Thema: Gesundheitsökonomische Evaluationen zur Integrierten Versorgung

Das Wettbewerbsumfeld für Gesetzliche Krankenkassen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt, vermehrt werden nun Aktivitäten des Gestaltens als des Verwaltens gefordert. Eine Schlüsselrolle für ein erfolgreiches Bestehen wird dabei dem Versorgungsmanagement zugeschrieben. Dieses „hat zum Ziel, die Trennung der verschiedenen Versorgungssektoren zu überwinden oder ihre Folgen zu neutralisieren und durch die Optimierung der Behandlungsabläufe vom Beginn der Erkrankung bis zu ihrem guten oder bitteren Ende die Effektivität und Effizienz der Versorgung zu steigern." [Pfaff 2010] Im Rahmen der Intergrierten Versorgung haben die Kostenträger die Möglichkeit, die Gesundheitsversorgung abweichend von der Regelversorgung zu gestalten. Im Rahmen der Abschlussarbeit soll systematisch nach bereits veröffentlichten Ergebnissen zu in Deutschland durchgeführten Integrierten Versorgungsprojekten gesucht und anschließend ausgewertet werden. Umfassendes Informationsmaterial zur Einarbeitung in die Materie sowie für die weiteren Schritte der Arbeit ist vorhanden und wird zur Verfügung gestellt. Eine intensive Hilfestellung für die Einarbeitung in die Grundlagen erfolgt ebenso wie eine enge Betreuung im weiteren Verlauf der Arbeit.

 

Thema: Public reporting im Gesundheitswesen: die effektive Gestaltung von PR-Instrumenten

Public reporting hat die Zielsetzung, für Patienten mehr Transparenz im Gesundheitswesen zu schaffen, um sich über die Qualität von medizinischen Leistungserbringern informieren zu können. Zumeist werden auf Websites im Internet Informationen zur Versorgungsqualität von Ärzten, Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen zur Verfügung gestellt. Hierbei hat sich herausgestellt, dass insbesondere die Art und Weise der Informationsaufbereitung und -darstellung (z.B. aggregierte vs. detaillierte Informationen, grafische vs. nummerische Darstellung) einen großen Einfluss auf die Verständlichkeit der Informationen und damit auf den Nutzen für Patienten hat. Viele wissenschaftliche Publikationen zur effektiven Gestaltung von PR-Instrumenten sind in der letzten Zeit erschienen. Daher soll im Rahmen der Arbeit der derzeitige Wissensstand bezüglich der effektiven Gestaltung entsprechender Informationsmedien dargestellt und diskutiert werden, die wissenschaftlichen Publikationen zur Bearbeitung der Fragestellung werden separat verschickt.

 

Thema: Qualitätsinformationen bezüglich der (risikoadjustierten) Ergebnisqualität deutscher Krankenhäuser aus der externen Qualitätssicherung

Neben dem internen Qualitätsmanagement in deutschen Krankenhäusern soll insbesondere durch die externe Qualitätssicherung ein akzeptables Qualitätsniveau und mehr Transparenz von Qualität und Ergebnissen der Behandlungen erreicht werden. Dafür werden nach Vorgaben des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) festgelegte Daten aller Krankenhäuser für ausgewählte Operationen und Diagnosen gesammelt, auf Basis festgelegter Qualitätsmerkmale anonymisiert ausgewertet und jährlich als Bericht an die Krankenhäuser zurückgesandt. Ausgewertet werden die Daten auf Bundesebene vom Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen (AQUA-Institut). Im Rahmen der Abschlussarbeit soll dargestellt werden, (1) wie genau der Prozess der externen Qualitätssicherung abläuft, (2) welche Informationen an das AQUA-Institut für die Auswertungen übermittelt werden und (3) als ein Schwerpunkt der Arbeit soll betrachtet werden, welche Informationen bezüglich der (risikoadjustierten) Ergebnisqualität deutscher Kliniken hierbei vorhanden sind (d.h. Anzahl der Indikatoren, Indikationen etc.). Dafür sollen die Informationen genauer betrachtet, aufbereitet und entsprechend analysiert (Strukturqualität vs. Prozessqualität vs. (risikoadjustierte) Ergebnisqualität) werden.

 

Thema: Public Reporting zur Versorgungsqualität von Krankenhäusern in Deutschland

Seit einigen Jahren gewinnen Informationsquellen an Bedeutung, anhand derer Patienten sich über die Qualität von Krankenhäusern informieren können (sollen). So existieren zahlreiche Websites, beispielsweise die Weiße Liste, die Initiative Qualitätsmedizin oder qualitätsklini­ken.de. Daneben wird durch die externe Qualitätssicherung des AQUA-Instituts weiter an mehr Transparenz gearbeitet; der G-BA hat zudem beschlossen, seit März 2012 die Ergebnisse zu 182 ausgewählten Qualitätsindikatoren zu veröffentlichen. Auch die strukturierten Qualitätsberichte, die von den Krankenhäusern alle zwei Jahre zu veröffentlichen sind, werden auf einigen Portalen thematisiert. Die Zielsetzung der Abschlussarbeit soll es sein, (1) eine Übersicht über die zur Verfügung stehen Informationsquellen über die Krankenhausqualität in Deutschland zu erstellen, (2) diese anschließend systematisch anhand geeigneter Kriterien zu kategorisieren (3) dahingehend zu beurteilen, ob und wie viele Informationen zur Struktur-, Prozess- oder auch (risikoadjustierte) Ergebnisqualität präsentiert werden und abschließend (4) die Informationsquellen qualitativ einzuschätzen. Umfassendes Informationsmaterial zur Einarbeitung ist vorhanden und wird zur Verfügung gestellt. Eine intensive Hilfestellung für die Einarbeitung in die Grundlagen zur Erstellung der Arbeit erfolgt ebenso wie eine enge Betreuung im weiteren Verlauf der Arbeit.

 

Thema: Gesundheitsbezogene Angebote im Internet

Seit einigen Jahren gewinnen gesundheitsbezogene Angebote im Internet mehr an Bedeutung. Neben Bewertungsportalen und krankheitsbezogenen Informationsportalen etc. versuchen umfassendere Angebote wie beispielsweise das von google health darüber hinaus, ein persönliches (elektronisches) Krankheitsmanagement zu ermöglichen. Dabei können medizinische Daten abgespeichert oder auch Wechselwirkungen von Medikamenten überprüft werden. Im Rahmen der Abschlussarbeit soll insbesondere das Angebot von google health betrachtet und mit mindestens drei alternativen umfassenden Angeboten verglichen werden. Welche Möglichkeiten erhält man hier und wie ist das Angebot einzuschätzen? Betrachten Sie dabei sowohl gute Ansätze, die als Anregung für künftige Entwicklungen gesehen werden können, als auch Schwachpunkte des Angebots.

 

Thema: Eine Bestandsaufnahme von Bewertungen auf Arztbewertungsportalen

Die Schaffung von mehr Transparenz im Gesundheitswesen ist eines der zentralen Themen, um die Effektivität und Effizienz der Gesundheitsversorgung weiter zu steigern. Gemäß der Theorie des Public Reporting informieren sich Patienten vor der Wahl eines medizinischen Leistungserbringers über deren Qualität und treffen eine entsprechende Auswahl. Nachdem es bereits seit längerem PR-Instrumente wie das New York State Cardiac Surgery Reporting System, Nursing Home Compare oder den Klinikführer Rhein-Ruhr gibt, erfreuen sich nun auch sog. Arztbewertungsportale (ABP) an zunehmender Beliebtheit unter Patienten. Im Vergleich zu den etablierten Instrumenten handelt es sich bei ABP um eine consumer-driven alternative, bei denen weniger die Darstellung der Qualität bezüglich der Einhaltung klinischer Leitlinien als vielmehr die Bewertung und Diskussion der erfahrenen Qualität der Versorgung durch die Patienten selber im Vordergrund steht. Die Zielsetzung der hier vorliegenden Untersuchung ist es, den gegenwärtigen Stand von vorhandenen Bewertungen auf deutschsprachigen ABP anhand von zuvor definierten Fragestellungen zu analysieren. Dafür sollen die Bewertungen für ein zufällig ausgewähltes Arztsample auf den fünf führenden ABP analysiert werden. Dies ermöglicht sowohl eine aktuelle Bestandsaufnahme bezüglich der vorhandenen Bewertungen insgesamt als auch einen Vergleich zwischen den einzelnen ABP. Umfassendes Informationsmaterial zur Einarbeitung in die Materie sowie für die weiteren Schritte der Arbeit ist vorhanden und wird zur Verfügung gestellt. Eine intensive Hilfestellung für die Einarbeitung in die Grundlagen erfolgt ebenso wie eine enge Betreuung im weiteren Verlauf der Arbeit.

 

Thema: Definitorische Betrachtung des Begriffes Versorgungsmanagement

Neben dem Begriff der Versorgungsforschung hat sich in jüngster Vergangenheit der Begriff „Versorgungsmanagement“ etabliert. Dies, obwohl eine exakte definitorische Bestimmung bislang nicht vorhanden ist. Während die einen davon sprechen, dass das Versorgungsmanagement das Ziel hat, „die Trennung der verschiedenen Versorgungssektoren zu überwinden oder ihre Folgen zu neutralisieren und durch die Optimierung der Behandlungsabläufe vom Beginn der Erkrankung bis zu ihrem guten oder bitteren Ende die Effektivität und Effizienz der Versorgung zu steigern“ [Pfaff 2010] betonen andere Autoren allgemeiner, dass „Versorgungsmanagement auf die Verbesserung der Patientenversorgung zielt, indem sämtliche Potentiale ausgeschöpft werden, die nachweislich einer guten Gesundheitsversorgung dienen bzw. diese erst ermöglichen.“ [Kusch 1998]. Im Rahmen der Abschlussarbeit soll eine stringente Definition des Begriffs und der wesentlichen Merkmale erarbeitet werden.

 

Thema: Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheit: Eine Analyse der vergangenen Gutachten

„Impulse des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen sind für eine zukunftsweisende Gesundheitspolitik unverzichtbar“. Ein Zitat des deutschen Ministers für Gesundheit, das die Wichtigkeit des Sachverständigenrats für Gesundheit unterstreicht. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen hat die Aufgabe, der Regierung in regelmäßigen Abständen gesundheitspolitische Vorschläge zu unterbreiten. Eine Reihe der Empfehlungen sind in den vergangenen Jahren aufgegriffen und umgesetzt worden, so etwa die Kassenwahlfreiheit, die Förderung der ambulanten Pflege oder der Ausbau von Präventions- und Rehabilitationsleistungen“. Der Rat, bestehend aus derzeit sieben Mitgliedern, erstellt im Abstand von zwei Jahren Gutachten um die Entwicklung der gesundheitlichen Versorgung zu analysieren. Seit 2000 sind insgesamt sechs Gutachten veröffentlicht worden, die entscheidend zur Weiterentwicklung des deutschen Gesundheitssystems beigetragen haben. Die Zielsetzung der Abschlussarbeit besteht darin, die Schwerpunkte, Empfehlungen, Hinweise und Forderungen der jeweiligen Gutachten herauszuarbeiten und zusammenzufassen. Abschließend soll versucht werden, eine Prognose für die künftige Entwicklung abzugeben und zu diskutieren, in welche Richtung sich unser Gesundheitswesen in den nächsten Jahren entwickeln könnte.

 

Thema: Public reporting im Gesundheitswesen: state of the knowledge

Im deutschen Gesundheitswesen gibt es für Patienten wenige Möglichkeiten, um sich über die Qualität von medizinischen Leistungserbringern zu informieren, erste Initiativen haben allerdings begonnen (z.B. der Arztnavigator der AOK, das Projekt AQUIK der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Pflegenoten im Pflegebereich). Mit der Veröffentlichung von Qualitätsdaten (public reporting) verfolgt man vor allem zwei Zielsetzungen (Qualitätsverbesserung und Patientenflusssteuerung). Viele wissenschaftliche Publikationen zu public reporting sind in der letzten Zeit erschienen und Fragestellung im Rahmen sog. systematischer Reviews beantwortet worden. Daher sollen im Rahmen der Abschlussarbeit die derzeitigen Kernaussagen zu ausgewählten Publikationen dargestellt und diskutiert werden. Umfassendes Informationsmaterial zur Einarbeitung in die Materie sowie für die weiteren Schritte der Arbeit ist vorhanden und wird zur Verfügung gestellt. Eine intensive Hilfestellung für die Einarbeitung in die Grundlagen erfolgt ebenso wie eine enge Betreuung im weiteren Verlauf der Arbeit.

 

Thema: Public reporting (PR) im Gesundheitswesen: ein Vergleich internationaler PR-Instrumente

Im deutschen Gesundheitswesen gibt es für Patienten wenige Möglichkeiten, um sich über die Qualität von medizinischen Leistungserbringern zu informieren, erste Initiativen haben allerdings begonnen (z.B. der Arztnavigator der AOK, das Projekt AQUIK der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Pflegenoten im Pflegebereich). Mit der Veröffentlichung von Qualitätsdaten (public reporting) verfolgt man vor allem zwei Zielsetzungen (Qualitätsverbesserung und Patientenflusssteuerung). PR hat seinen Ursprung in den USA und hat mittlerweile in vielen Ländern Einzug gefunden. Viele PR-Instrumente sind daher inzwischen etabliert und können verglichen werden, um Stärken/Schwächen zu identifizieren und insbesondere Anregungen für Verbesserungen herauszuarbeiten. Daher besteht die Zielsetzung dieser Arbeit darin, in einem Schritt ein strukturiertes Schema zur systematischen Beschreibung entsprechender Angebote zu erstellen. Anschließend soll dieses herangezogen werden für einen internationalen Vergleich von sechs PR-Instrumenten, so beispielsweise Nursing home compare (USA), New York State Cardiac Surgery Reporting System (USA), iWantGreatCare (UK), NHS choices (UK), pflegenoten (D) und die weisse liste (D). Hierbei sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet werden und Anregungen für die weitere Entwicklung der Instrumente gegeben werden. Umfassendes Informationsmaterial zur Einarbeitung ist vorhanden und wird zur Verfügung gestellt. Eine intensive Hilfestellung für die Einarbeitung in die Grundlagen zur Erstellung eines (möglicherwiese begleitend durchgeführten) Literaturreviews erfolgt ebenso wie eine enge Betreuung im weiteren Verlauf der Arbeit.

 

Thema: Arztbewertungsportale im englischsprachigen Internet

Das Thema Arztbewertungsportale gewinnt seit kurzem an Bedeutung, und das nicht nur in Deutschland. Insbesondere in den USA, aber auch in England, Kanada, Australien und Neuseeland sind die Portale ebenfalls bereits vorhanden. Daher soll im Rahmen der Abschlussarbeit untersucht werden, welche Portale es in den genannten englischsprachigen Ländern gibt und wie diese einzuschätzen sind. Anhand von exemplarisch vorgestellten Portalen soll gezeigt werden, wie Ärzte dort bewertet werden, wo die Besonderheiten liegen und ob bestimmte Inhalte sinnvoll für die Weiterentwicklung hierzulande sein könnten. Auch ein Vergleich zu deutschen Portalen kann durchgeführt werden. Umfassendes Informationsmaterial zur Einarbeitung ist vorhanden und wird zur Verfügung gestellt. Eine intensive Hilfestellung für die Einarbeitung in die Grundlagen zur Erstellung der Arbeit erfolgt ebenso wie eine enge Betreuung im weiteren Verlauf der Arbeit.

 

Thema: Pay for performance (P4P) im deutschen Gesundheitswesen: Eine Beschreibung vorhandener Projekte

Bei P4P sollen medizinische Leistungserbringer durch monetäre und nicht-monetäre Anreize zu einer „besseren“ Patientenversorgung motiviert werden. Während im internationalen Vergleich insbesondere die USA und der UK hier federführend sind, gibt es in Deutschland bislang erst eine geringe Anzahl von P4P-Programmen. Die Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung (BQS) hat hierzu im Rahmen eines Gutachtens im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit 13 Projekt identifizieren können, die P4P beinhalten; das Gutachten kann unter http://www.bmg.bund.de/fileadmin/dateien/Presse­mitteilungen/2012/2012_03/120817_PM_58_Anlage_Gutachten_BQS_01.pdf heruntergeladen werden. Im Rahmen der Abschlussarbeit sollen diese im deutschen Gesundheitswesen aufgeführten P4P-Projekte näher vorgestellt werden. Dabei geht es insbesondere um die Beschreibung der Anreizsystematik, der integrierten Indikationen sowie der bereits vorhandenen Ergebnisse. Umfassendes Informationsmaterial zur Einarbeitung ist vorhanden und wird zur Verfügung gestellt.

 

Thema: Pay for performance (P4P) im Gesundheitswesen: Erfahrungen aus dem Vereinigten Königreich

Bei P4P sollen medizinische Leistungserbringer durch monetäre und nicht-monetäre Anreize zu einer „besseren“ Patientenversorgung motiviert werden. Das größte P4P-Projekt wurde 2004 im UK eingeführt (Quality and Outcomes Framework). Anhand von ca. 150 Qualitätsindikatoren wird hier die Versorgung im hausärztlichen Bereich gemessen, die Ergebnisse werden anschließend für die Vergütung relevant. Hausärzte haben die Möglichkeit, bei guten Ergebnissen bis zu 25% mehr Einkommen zu erzielen. Viele wissenschaftliche Publikationen zum UK-P4P Programm sind in der letzten Zeit erschienen; so beispielsweise die Fragen, ob die Qualität der Versorgung verbessert werden konnte, ob Ärzte sich nur noch auf die angereizten Indikatoren konzentrieren, ob schwer behandelbare Patienten abgewiesen wurden. Daher sollen im Rahmen der Abschlussarbeit im Anschluss an eine Vorstellung des Programms die zentralen Ergebnisse dargestellt und diskutiert werden. Umfassendes Informationsmaterial zur Einarbeitung ist vorhanden und wird zur Verfügung gestellt. Eine intensive Hilfestellung für die Einarbeitung in die Grundlagen zur Erstellung der Arbeit erfolgt ebenso wie eine enge Betreuung im weiteren Verlauf der Arbeit.

 

Thema: Erstellung eines standardisierten Erfassungsbogens für Ressourcenverbräuche zur Durchführung gesundheitsökonomischer Evaluationsstudien

Kontinuierliche Ausgabensteigerungen bestimmen das Umfeld im deutschen Gesundheitswesen und stellen die sozialen Sicherungssysteme vor entscheidende Herausforderungen. Hauptursachen sind u. a. der demographischen Wandel und der technologischen Fortschritt, bei begrenzt zur Verfügung stehenden finanziellen Ressourcen. Um einer guten und umfassenden medizinischen Versorgung für die Gesellschaft in Zukunft zu gewährleisten, sind gesundheitsökonomische Evaluationsstudien von herausragender Bedeutung. Sie können dazu beitragen, die vorhandenen Ressourcen möglichst effizient einzusetzen. In den Studien werden zumeist sowohl die Kosten als auch der Nutzen bestimmter medizinischer Innovationen (z.B. Arzneimittel, Medizintechnik) bewertet, um einen Eindruck von der Effizienz der Innovation zu erhalten. Im Rahmen der Abschlussarbeit soll der Fokus auf die Kostenseite gelegt werden. In einem ersten Schritt soll erarbeitet werden, welche Kostenkomponenten im Rahmen von Evaluationsstudien berücksichtigt werden (z.B. Arztkontakte, Krankenhausaufenthalte, Pflegeleistungen) und wie diese bewertet werden. Dabei ist es von entscheidender Bedeutung, aus welcher Perspektive die Evaluation durchgeführt wird (z.B. GKV, Patienten, Gesellschaft). Anschließend soll ein Erfassungsbogen erstellt werden, der je nach Perspektive der Evaluation als eine Art „Leitfaden“ dienen kann, um relevante Ressourcenverbräuche zu dokumentieren. Umfassendes Informationsmaterial zur Einarbeitung in die Materie sowie für die weiteren Schritte der Arbeit ist vorhanden und wird zur Verfügung gestellt. Eine intensive Hilfestellung für die Einarbeitung in die Grundlagen erfolgt ebenso wie eine enge Betreuung im weiteren Verlauf der Arbeit.

 

Thema: Finanzierungsoptionen von Arztbewertungsportalen

Seit etwa drei Jahren stehen Arztbewertungsportale im Blickfeld der Betrachtung von Öffentlichkeit und Medien. Sie sollen mehr Transparenz ins Gesundheitswesen bringen und Patienten bei der Suche nach einem „guten“ Arzt unterstützen. Als nicht ganz einfach gestaltet sich die Finanzierung von entsprechenden Portalen. Finanzielle Unterstützung durch pharmazeutische Firmen beispielsweise wäre eine mögliche Unterstützungsquelle, wird von den Usern allerdings als nicht vertrauenserweckend angesehen. Spenden würde eine Unabhängigkeit ermöglichen, sind allerdings schwieriger aufzutreiben. Daher wird bislang zumeist auf kostenpflichtige Zusatzangebote für Ärzte gesetzt.

Im Rahmen der Abschlussarbeit sollen mögliche Finanzierungsquellen bzw. -optionen zur nachhaltigen Gestaltung von entsprechenden Web-Angeboten dargestellt und diskutiert werden. Dazu sollen zum einen gesundheitsbezogene Websites analysiert als auch Erfahrungen aus anderen Bereichen eingebracht werden.

 

Thema: Krankenhaus-Bewertungsportale im Internet

Im Gegensatz zu Arzt-Bewertungsportalen für den ambulanten Sektor haben die Portale für den stationären Sektor bereits seit längerem „Tradition“. Viele Portale sind schon vorhanden, das neueste Ergebnis dieser Bewegung stellt die „Weisse Liste“ der Bertelsmann Stiftung dar. Stellen Sie daher im Rahmen der Abschlussarbeit dar, welche dieser Portale es derzeit im deutschen Markt gibt und diskutieren anschließend, anhand welcher Indikatoren die einzelnen Portale die Qualität eines Krankenhauses versuchen zu messen. Auch eine Strukturierung der Indikatoren sollte vorgenommen werden (z.B. Verhältnis von Struktur-, Prozess- und Ergebniskriterien). Ein internationaler Ausblick für einen Vergleich mit anderen Portalen soll das Thema abrunden. Umfassendes Informationsmaterial zur Einarbeitung in die Materie sowie für die weiteren Schritte der Arbeit ist vorhanden und wird zur Verfügung gestellt. Eine intensive Hilfestellung für die Einarbeitung in die Grundlagen erfolgt ebenso wie eine enge Betreuung im weiteren Verlauf der Arbeit.

 

Thema: Qualitätsmessung der medizinischen Leistungserbringung

Die Beurteilung bzw. Messung der Qualität medizinischer Leistungserbringung ist ein sehr komplexes Unterfangen. Zumeist werden hierfür sog. Qualitätsindikatoren herangezogen, die in geeigneter Art und Weise strukturiert werden (z.B. Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität nach Donabedian). Allerdings wurden in der letzten weitere Möglichkeiten zur Qualitätsmessung der medizinischen Leistungserbringung erarbeitet. Daher soll im Rahmen der Abschlussarbeit gezeigt werden, welche (neueren) Konzepte es außer dem traditionellen Donabedian-Modell gibt und wie diese aufgebaut sind. Nach einer kritischen Diskussion der Modelle sollen zwei davon näher beschrieben werden und beispielhaft für den Fall der Qualitätsmessung einer niedergelassenen Arztpraxis angewendet werden.

 

Thema: Erarbeitung eines Pay-for-Performance (P4P) Vergütungsschemas für das Krankheitsbild Morbus Bechterew

Ein aktueller Trend im Gesundheitswesen liegt in der so genannten Pay-for-Performance (P4P) Bewegung. Bei P4P sollen medizinische Leistungserbringer sowohl durch monetäre als auch nicht-monetäre Anreize zu einer hochwertigen Patientenversorgung motiviert werden. Derzeit wird zunehmend über den Einsatz von P4P im deutschen Gesundheitswesen diskutiert, beispielsweise arbeitet die Kassenärztliche Bundesvereinigung am Projekt AQUIK. Aber viele weitere Beteiligte im Gesundheitswesen arbeiten ebenfalls an der Erstellung von P4P-Programmen (z.B. Krankenkassen, Pharmafirmen, Krankenhäuser, Versorgungsnetze), daher ist dieses Thema besonders praxisrelevant. Im Rahmen der Abschlussarbeit besteht die Zielsetzung, für das Krankheitsbild Morbus Bechterew ein konkretes P4P Vergütungsschema zu erarbeiten. Viele internationale P4P-Programme haben hierzu bereits Ansätze erstellt, die als Ausgangsbasis betrachtet werden können. Umfassendes Informationsmaterial zur Einarbeitung ist vorhanden und wird zur Verfügung gestellt. Eine intensive Hilfestellung für die Einarbeitung in die Grundlagen zur Erstellung eines Literaturreviews erfolgt ebenso wie eine enge Betreuung im weiteren Verlauf der Arbeit.

 

Thema: Qualitätsunterschiede in der Gesundheitsversorgung im deutschen Gesundheitwesen

Im Rahmen dieser Abschlussarbeit soll herausgefunden werden, in welchen Bereichen der Gesundheitsversorgung in Deutschland aktuell Qualitätsunterschiede in der Versorgung bestehen. Während bei einigen Krankheitsbildern bereits breite Versuche unternommen worden sind, um die Versorgung in der Breite zu steigern (z.B. durch die Etablierung von Disease Management Programmen), so haben andere Krankheitsbilder weniger "Aufmerksamkeit" erfahren. Zur Beantwortung der Fragestellung soll die Literatur systematisch auf Studien untersucht werden, die entsprechende Erkenntnisse bereitstellen. Informationsmaterial zur Einarbeitung ist vorhanden und wird zur Verfügung gestellt. Eine intensive Hilfestellung für die Einarbeitung in die Grundlagen zur Erstellung eines Literaturreviews erfolgt ebenso wie eine enge Betreuung im weiteren Verlauf der Arbeit.

 

Thema: Einflussfaktoren der Patientenzufriedenheit

Durch Patientenbefragungen bezüglich der Patientenzufriedenheit erhofft man sich einen Rückschluss bzw. Hinweis auf die Behandlungsqualität medizinischer Leistungserbringer. Auch im Rahmen aktueller Transparenzinitiativen im Gesundheitswesen (z.B. der Arztnavigator der AOK) wird die Patientenzufriedenheit als ein zentraler Indikator dargestellt. Kritisch diskutiert wird allerdings in diesem Zusammenhang, inwiefern die Patientenzufriedenheit bzw. ein „zufriedener Patient“ tatsächlich auf die Qualität der Leistungserbringung zurückgeführt werden kann oder ob dies mehr von persönlichen Faktoren wie Alter, Geschlecht, Bildung, Einkommen, sozioökonomische Klasse, Familiensituation oder auch ethnischer Zugehörigkeit abhängt. Daher soll im Rahmen der Abschlussarbeit der Einfluss dieser personengebundenen Faktoren auf die Patientenzufriedenheit untersucht werden. Hierzu sollen wissenschaftliche Studien identifiziert und ausgewertet werden. Umfassendes Informationsmaterial zur Einarbeitung in die Materie sowie für die weiteren Schritte der Arbeit ist vorhanden und wird zur Verfügung gestellt. Eine intensive Hilfestellung für die Einarbeitung in die Grundlagen erfolgt ebenso wie eine enge Betreuung im weiteren Verlauf der Arbeit.

 

Thema: Korrelation von Patientenzufriedenheit und Behandlungsqualität

Häufig werden Patientenbefragungen durchgeführt, um davon einen Rückschluss bzw. Hinweis auf die Behandlungsqualität medizinischer Leistungserbringer zu erhalten. Auch im Rahmen von Arzt-Bewertungsportalen und P4P-Bewegungen findet der Aspekt der Patientenzufriedenheit Berücksichtigung. Fraglich ist allerdings, ob die Patientenzufriedenheit ein wirklicher Indikator für die Behandlungsqualität bzw. für den Behandlungserfolg darstellt. Daher soll im Rahmen dieser Abschlussarbeit diskutiert werden, ob die Patientenzufriedenheit tatsächlich einen Rückschluss auf die Behandlungsqualität medizinischer Leistungserbringer zulässt. Umfassendes Informationsmaterial zur Einarbeitung in die Materie sowie für die weiteren Schritte der Arbeit ist vorhanden und wird zur Verfügung gestellt. Eine intensive Hilfestellung für die Einarbeitung in die Grundlagen erfolgt ebenso wie eine enge Betreuung im weiteren Verlauf der Arbeit.

 

Thema: Qualitätstransparenz im stationären Sektor

Bereits seit einiger Zeit wird versucht, Patienten auf der Suche nach dem besten Krankenhaus zu unterstützen. Vor allem dem Internet kommt dabei eine enorme Bedeutung zu, da Informationen schnell und kostengünstig verbreitet werden können. Daher soll im Rahmen dieser Masterarbeit untersucht werden, welche Möglichkeiten derzeit für Patienten bestehen, sich über die Qualität von Kliniken zu informieren. In einem ersten Schritt sollen mögliche Informationsquellen (z. B. BQS, Qualitätsberichte, Klinikführer, UPD, Mund-zu-Mund Propaganda) aufgezeigt und systematisch beschrieben werden. Anschließend soll kritisch hinterfragt werden, ob die zur Verfügung gestellten Informationen bzw. die Art der Aufbereitung für den Patienten hilfreich sind. Lassen die Informationen tatsächlich einen Rückschluss auf die Qualität einer Klinik zu? Umfassendes Informationsmaterial zur Einarbeitung in die Materie sowie für die weiteren Schritte der Arbeit ist vorhanden und wird zur Verfügung gestellt. Eine intensive Hilfestellung für die Einarbeitung in die Grundlagen erfolgt ebenso wie eine enge Betreuung im weiteren Verlauf der Arbeit.

 

Thema: Medical Literature Database: An Overview

Die systematische und umfassende Suche nach der bestmöglichen Evidenz zu gesundheitsökonomischen und medizinischen Fragestellungen ist von enormer Bedeutung. Auf diversen Datenbanken erhält man die Möglichkeit, sich umfassend zum aktuellen Forschungsstand zu informieren. Zu diesen zählen beispielsweise Pubmed, EMBASE, Cochrane, PsycInfo, Cinahl, Econlit oder auch DARE. Im Rahmen der Abschlussararbeit sollen die wichtigsten Datenbanken vorgestellt und systematisch, d. h. nach einem bestimmten einheitlichen Muster, beschrieben werden. Es sollte beispielsweise auf das Anwendungsfeld bzw. Sachgebiet der Datenbank (z. B. Medizin, Gesundheitsökonomie), deren Umfang, Aktualität, Art der integrierten Literatur etc. eingegangen werden. Stellen Sie die gewonnen Erkenntnisse abschließend übersichtlich gegenüber.

 

Thema: Pay-for-Performance im Gesundheitswesen: Ein systematischer Überblick

Ein aktueller Trend im Gesundheitswesen liegt in der so genannten Pay-for-Performance (P4P) Bewegung. Bei P4P sollen medizinische Leistungserbringer sowohl durch monetäre als auch nicht-monetäre Anreize zu einer hochwertigen Patientenversorgung motiviert werden. Derzeit wird zunehmend über den Einsatz von P4P im deutschen Gesundheitswesen diskutiert, beispielsweise arbeitet die Kassenärztliche Bundesvereinigung am Projekt AQUIK. Aber viele weitere Beteiligte im Gesundheitswesen arbeiten ebenfalls an der Erstellung von P4P-Programmen (z.B. Krankenkassen, Pharmafirmen, Krankenhäuser, Versorgungsnetze), daher ist dieses Thema besonders praxisrelevant. Viele Studien sind bislang zu P4P veröffentlicht worden, deren Erkenntnisse wiederum in sog. systematischen Reviews zusammengefasst werden. Daher wird im Rahmen der Abschlussarbeit das publizierte Wissen aus den Übersichtsarbeiten zu P4P aggregiert und systematisch zusammengefasst. Umfassendes Informationsmaterial zur Einarbeitung ist vorhanden und wird zur Verfügung gestellt. Eine intensive Hilfestellung für die Einarbeitung in die Grundlagen zur Erstellung eines Literaturreviews erfolgt ebenso wie eine enge Betreuung im weiteren Verlauf der Arbeit.

 

 

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