GM C - Grundlagen des Versorgungsmanagement

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Allgemeine Informationen zur Veranstaltung:

-Termine: Nur im Sommersemester, jeweils Mittwochs, 13.15 Uhr- 14.45 Uhr; Räumlichkeiten siehe oben.
-1. Termin: Mittwoch, 26. April 2017
-Informationen zur Klausur:

  • Mittwoch, 19. Juli 2017
  • Dauer: 60 Minuten = 60 Punkte (30 Punkte zum Bestehen der Klausur notwendig)
  • Klausur besteht aus 2 offenen Frage mit einer Wertigkeit von 40 Punkten (3 Fragen werden gestellt, von denen zwei gewählt werden müssen) plus 20 SC-Fragen (Wertigkeit je 1 Punkt)

 

Zielsetzung der Veranstaltung:

Die Studierenden lernen, wie sich die (Gesetzlichen) Kostenträger vor dem Hintergrund zahlreicher Herausforderungen im deutschen Gesundheitswesen vom „Verwalter zum Gestalter“ entwickeln. Neben Grundlagen zum deutschen Gesundheitswesen wird Basiswissen für das „Gestalten“ des Versorgungsalltags und zur Interpretation wissenschaftlicher Studien gegeben.

 

Inhalt der Veranstaltung:

Versorgungsmanagement zielt auf die Verbesserung der Patientenversorgung, indem sämtliche Potentiale ausgeschöpft werden, die nachweislich einer guten Gesundheitsversorgung dienen bzw. diese erst ermöglichen. Im Rahmen der Veranstaltung wird zunächst der Begriff Versorgungsmanagement näher erläutert und notwendige Grundlagen zum deutschen Gesundheitswesen vermittelt, darunter beispielsweise die Finanzierung und Vergütung des ambulanten und stationären Sektors. Da den Kostenträgern (Gesetzlichen Krankenkassen) die Hauptrolle des Versorgungsmanagements zugesprochen wird, erfolgt die Betrachtung relevanter Fakten insbesondere aus deren Perspektive. Anschließend werden die derzeit diskutierten bestehenden Herausforderungen betrachtet und die Grundlagen dazu vermittelt, wie das Versorgungsmanagement hierbei als Lösungsansatz dienen könnte. Der Schwerpunkt wird hierbei auf die Selektivvertragsformen gelegt, da in der jüngsten Vergangenheit vom Gesetzgeber vermehrt Gestaltungsspielräume für von der Regelversorgung abweichenden Versorgungskonzepten geschaffen worden sind. Fallbeispiele werden vorgestellt und diskutiert. Versorgungsmanager sollten ein kritisches Verständnis für das "Lesen" publizierter Erkenntnisse entwickeln, schließlich müssen sie beurteilen können, ob neue Versorgungskonzepte, die häufig zuerst in kleinen Modellprojekten getestet werden, auf eine größere Versichertenpopulation ausgeweitet werden soll oder nicht. Daher werden abschließend Grundlagen zur Interpretation wissenschaftlicher Studien vermittelt und anhand veröffentlichter Evaluationen selektiver Vertragsformen erläutert.

 

Weiterführende Literatur:

Amelung V.E., Eble S., Hildebrandt H. (2011) Innovatives Versorgungsmanagement: Neue Versorgungsformen auf dem Prüfstand. Mwv Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsges.; 1. Auflage
Amelung V.E., Bergmann F., Hauth I. u.a. (2010) Innovative Konzepte im Versorgungsmanagement von ZNS-Patienten. Mwv Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsges.; 1. Auflage
Raichle J. (2011) Der Sicher­stellungs­auftrag der Kassenärztlichen Vereinigungen im System der gesetzlichen Kranken­versicherung, Hamburg, Dr. Kovač, Studien zum Sozialrecht, Band 22
Busse
R.,
Schreyögg J., Stargardt T. (2013) Management im Gesundheitswesen: Das Lehrbuch für Studium und Praxis. Springer Verlag, 3. Auflage 

 

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